Andrea - Ein heißes Wochenende zu dritt

Andrea – Ein heißes Wochenende zu dritt

Kapitel 1

Andreas Solo mit Caros Geschenk

Die Fahrt von Hamburg nach Wiesbaden hatte über fünfeinhalb Stunden gedauert. Obwohl sie hätte fliegen können, hatte sie es vorgezogen, mit dem eigenen Wagen zu fahren. Der Verkehr war schlimm gewesen auf der A7 und sie war in gleich mehrere Staus geraten.

Nun war sie endlich angekommen und stand vor Caros Haus in einem der besseren Viertel der Landeshauptstadt. Sie öffnete die Tür ihres Wagens und stieg aus. Bevor sie zum Kofferraum ging, um ihre Sachen zu holen, sah sie sich das Haus genauer an, in dem sie das Wochenende verbringen würde. Damals hatte sie damit nicht viel Zeit verschwendet, erinnerte sie sich.

Überhaupt war sie einen Großteil der Fahrt hierher mit ihren Erinnerungen beschäftigt gewesen. Es war nun schon eine Weile her, und fast 4 Jahre waren vergangen, seit sie das letzte Mal hier gewesen war. Wie würde sie aussehen heute? Würde ihre Liebe sich neu entflammen, oder würden beide feststellen, dass es doch schon zu lange her war, und das jeder der beiden sich weiter entwickelt hatte, und weiter weg voneinander?

Als sie vor einigen Wochen beschlossen hatte, diese Veranstaltung zu besuchen, wollte sie erst ein Hotelzimmer buchen. Aber natürlich hatte sie bei der Einladung auch gesehen, wo diese stattfinden würde, und als sie Wiesbadens Rheingoldhalle als Lokation des Events sah, konnte sie nur noch an Caro denken und an die kurze Zeit, die sie während ihres Studiums mit ihr zusammen gewesen war.

Nach einiger Zeit hatte sie sich ein Herz gefasst und Caro einfach eines Abends angerufen.

Caro hatte sich riesig gefreut, wieder von ihr zu hören, und nachdem Andrea ihr von der Veranstaltung erzählt hatte, hatte Caro sie natürlich nicht nur gebeten, das Wochenende bei ihr zu verbringen, sondern eine Alternative schlichtweg abgelehnt.

„Kommt gar nicht in Frage, Andrea!“ hatte sie gerufen, „natürlich kommst du zu mir!“ Sie hatten noch eine Weile geredet und dann war es eine beschlossene Sache…

Caro’s Haus war nur wenige Minuten von der Rheingoldhalle entfernt, und besser hätte sie es natürlich nicht treffen können. Sie arbeitete als freischaffende Kommunikationswissenschaftlerin und hatte sich erst vor kurzem selbstständig gemacht, nachdem sie nach dem Studium bei einer größeren Werbeagentur angeheuert hatte und sich dieser angestellte Job als wenig befriedigend herausgestellt hatte. Ein großes Reisebudget hatte sie demnach nicht, und die Idee erschien vernünftig. Aber nach dem Anruf war ihr alles andere als vernünftig zumute, wenn sie an ihre wunderbare Begegnung mit Caro dachte…

Andrea wusste, dass Caro mittlerweile Thomas geheiratet hatte und die beiden wohl auch sehr glücklich miteinander waren. Am Telefon hatte sie kurz ihre Besorgnis geäußert, ob auch Thomas damit einverstanden wäre, aber Caro hatte sie beruhigen können. „Tom hat bestimmt nichts dagegen. Außerdem kennt er dich quasi nur von meinen Erzählungen über dich und wird sich freuen, dich mal wieder persönlich kennen zu lernen“ hatte Caro sie beruhigt.

Andrea nahm ihre Taschen aus dem Wagen und lief auf die Haustür zu. Caro musste sie gesehen haben, denn die Tür öffnete sich und Caro stand vor ihr und lächelte sie an. „Andrea, meine Liebe, du siehst hinreißend aus!“ rief sie.

Meine Liebe? Dachte Andrea kurz. Vor noch nicht allzu langer Zeit war es noch meine Süße gewesen, mein Engel, mein Herz…Aber was hatte sie erwartet, fragte sie sich. Die Freude, die sie in Caros Augen sehen konnte, war jedenfalls echt, da war sie sich sicher.

Und auch sie freute sich sehr, „ihre Caro“ wiederzusehen.

Sie lachte und gab das Kompliment zurück: „Du siehst aber auch blendend aus, Caro, du wirst ja immer schöner! Was ist dein Geheimnis?“

Caro lachte. „Unsinn! Jetzt komm‘ aber erst mal hinein! Wie geht’s dir denn, los, erzähl!“

Sobald Caro die Haustür wieder hinter sich geschlossen hatte, drehte sie sich zu Andrea herum und streckte ihre Arme nach ihr aus. Andrea trat einen Schritt auf sie zu und die beiden Frauen umarmten sich. Sie küssten sich etwas scheu auf die Wangen und Caro strich über Andreas Arme und streichelte ihre Wange: „Du siehst wundervoll aus, Andrea, ich bin so glücklich, dich endlich wiederzusehen!“

Andrea errötete leicht und fragte sich sofort, was das wohl bedeuten könnte…

Andrea hatte ihr Gewicht kaum verändert, hatte immer noch dieses süße Grübchen auf den Wangen, eine schlanke Taille und einen vollen und runden Busen.

Caro, die ältere der beiden, war ebenfalls rank und schlank, wobei ihr Busen ein wenig kleiner war als der von Andrea. Beide waren selbstbewusste Frauen, die wussten, wie sie auf ihre Umwelt wirkten und sie kultivierten und genossen es auch.

Caro nahm Andreas Tasche und führte sie zum Gästezimmer im Haus, ein sehr schöner und heller Raum mit eigenem Badezimmer. „Ich hoffe, du fühlst dich wohl hier,“ sagte sie. „Auf jeden Fall besser als ein Hotel, oder? Hör zu, ich denke, du bist müde nach der langen Fahrt und möchtest dich vielleicht frisch machen und etwas ausruhen? Ich werde uns eine Kleinigkeit zu essen machen und eine Flasche Wein aufmachen. Wann immer du soweit bist, komm einfach herunter und du findest mich. Willst du dich etwas hinlegen vielleicht?“

„Nein,“ sagte Andrea, „ich bin gleich unten. Gib mir nur ein paar Minuten für eine Dusche nach der Fahrt. Ich musste einige merkwürdigen Raststätten aufsuchen und sehne mich nach einer Dusche und frischer Wäsche. Wo ist denn Thomas?“

„Thomas ist noch arbeiten,“ sagte Caro. „Er hat ein paar wichtige Leute heute Abend im Büro und es wird wohl etwas später werden heute. Wir werden schon sehen,“ lachte sie und machte ein bedeutendes Gesicht. „Mach dir keine Gedanken!“

Andrea war sich nicht sicher, worüber sie sich keine Gedanken machen sollte, fragte aber nicht weiter nach. Caro ging nach unten und Andrea ging in das kleine, aber süße Badezimmer, zog sich aus und stellte sich unter die Dusche, um sich den Staub von mehreren hundert Kilometern aus den Haaren zu waschen.

Als ihre langen und dunklen Haare nass wurden, fielen sie herab und berührten mit den Spitzen die kleinen rosa Nippel ihrer nackten Brüste…Sie shampoonierte ihre Haar und bemerkte, dass Caro neben einigen Shampoo Fläschchen und sonstigen teuren und exotischen Seifen und Cremes einen merkwürdig geformten Flakon stehen hatte, der sie neugierig machte. Die äußere Form erinnerte entfernt an einen aufgerichteten Penis, und das Label hieß „Make me cum“ Andreas Englisch war gut genug, um zu verstehen, was da stand. „Mach, dass ich komme“ war darauf zu lesen, und es ging nicht um’s herkommen, sondern darum, einen sexuellen Höhepunkt zu erleben. „Sensualisiert Ihre Klitoris“ stand darunter, „für einen intensiveren Orgasmus. Anzuwenden ca. 10-15 Minuten vor dem Sex“ Aha, dachte sie, Mmm. Der Flakon sah neu aus und ungeöffnet. Als sie den Schraubverschluss öffnete, bemerkte sie, dass die innere Versiegelung noch ungebrochen war. Sie wusste, dass sie die Flasche eigentlich wieder zurück stellen sollte, aber es schien auf der anderen Seite, als sei die kleine Flasche nur für sie hier hingestellt worden. Zum Teufel, dachte sie. Dann soll sich Caro doch eine neue Flasche besorgen….

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