ANNA - Wer zuletzt kommt, gewinnt den Preis

ANNA – Wer zuletzt kommt, gewinnt den Preis

Kapitel 1

Geld und Lust

Michael hatte das Gefühl, dass das Telefon heute einfach nicht aufhören wollte, zu klingeln. Am liebsten hätte er es aus dem Fenster geworfen, oder zumindest in den Papierkorb. Er war es leid, ständig angerufen zu werden und sich um das Geschäft, sein Geschäft immerhin, kümmern zu müssen.

Es schien im, als hätte er umso weniger Zeit für sein eigenes Leben, je besser das Geschäft lief, und je mehr Geld er verdiente.

Er war erst Mitte dreißig und schon mehrfacher Millionär. Sein Geld hatte er im Internet gemacht, das meiste im Handel mit Domain-Namen, als noch kaum jemand, vor allem in Deutschland, daran dachte, dass hiermit enorme Gewinne zu machen waren.

Anfangs hatten sein Bruder Thomas und er das Geschäft gemeinsam geführt, aber später hatten sich ihre Wege getrennt und jeder verfolgte seine eigene Strategie.

Er hätte sich also längst zur Ruhe setzen können, aber dafür liebte er die Jagt zu sehr. Die Jagt auf neue Geschäftsfelder im Internet und der Erfolg waren im wichtiger als das Geld.

Das gleiche galt für sein Verhältnis zu Frauen. Er genoss die Jagt und versuchte sein Glück bei jeder Frau, die er attraktiv fand. Er kümmerte ihn wenig, ob diese verheiratet waren oder nicht. Wenn er etwas wollte, so bekam er es in der Regel auch. In den meisten Fällen verlor er sein Interesse an ihnen, sobald er Sex mit ihnen hatte.

Immer wollte er etwas Neues, etwas Aufregendes und etwas, was nicht leicht zu bekommen war. Was Michael motivierte, mehr als alles andere, war die Erregung und der Reiz bei der Sache. War eine Frau allzu leicht zu haben, so fand er sie gar nicht mehr interessant, egal wie toll und fabelhaft sie aussehen mochte.

So war es also kein Wunder, dass er trotz seines guten Aussehens immer noch Single war. Er war recht groß, mit schwarzen Haaren und dunklen Augen. Es schadete ihm auch nicht, dass er dreimal in der Woche ein Fitness Studio besuchte und trainierte. Frauen jeden Alters erröteten regelmäßig, sobald sie Augenkontakt mit ihm hatten. Er war es gewohnt, eine Macht über Frauen zu haben und er brauchte Frauen, die damit umgehen konnten.

Er hatte mittlerweile fast 100 Mitarbeiter in seiner Firma und verbrachte den ganzen Tag damit, Anordnungen zu geben. Daher liebte er Frauen, die im Bett das Kommando übernahmen. Das Bett war der einzige Ort, an dem er sich gehen ließ. Es machte ihm den größten Spaß, herauszufinden, wie feucht er eine Frau machen konnte und wie er ihr einen überaus intensiven Orgasmus bereiten konnte. Sobald ihm eine Frau deutlich machte, wie sehr sie den Sex mit ihm genoss, so konnte er fast von alleine kommen, ohne auch nur berührt zu werden.

Nach mehr als 10 Stunden Arbeit heute, war er gerade im Begriff, sein Büro zu verlassen und nach Hause zu fahren, als seine Sekretärin ihn aufhielt:

Vergessen Sie bitte nicht, dass Sie morgen früh ein Interview geben werden. Sie sollten frühzeitig hier sein, die Reporterin trifft Sie in Ihrem Büro.”

Ah ja, ist das schon morgen? OK, vielen Dank, Katharina, Sie sollten nun auch nach Hause gehen. Tut mir leid, dass es wieder später geworden ist, bitte sagen Sie auch Ihrem Mann, dass es mir leid tut.”

Er hätte sich besser mal letzten Monat bei Katharinas Mann entschuldigen sollen, als er Sex mit ihr hatte in seinem Büro. Katharina war zur richtigen Zeit am falschen Ort gewesen. Der falsche Ort war sein Büro, und die richtige Zeit war ein Tag, an dem er extrem geil gewesen war. Sie hatte sich gebückt, um einen Kugelschreiber aufzuheben, der ihr herunter gefallen war, und der Anblick ihrer hübschen Kehrseite war genug gewesen für ihn. Er hatte sie um die Mitte gepackt und an sich gezogen, um seinen harten Schwanz an sie zu pressen. Michael wusste, dass Katharina eine Schwäche für ihn hatte, wie jede Frau, mit der er Kontakt hatte. Daher bedurfte es auch keinerlei Überredungs- oder Verführungskunst, um sie zu veranlassen, ihren Mann zu betrügen. Es genügte, seinen harten Schwanz gegen ihren Körper zu spüren.

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