DIE GESELLSCHAFT  Bridget – Die Liebe unter Frauen

DIE GESELLSCHAFT Bridget – Die Liebe unter Frauen

Bridget__Die_Liebe_unter_FrauenDie Gesellschaft Buch 3

Kapitel 1 Auszug

Das Pennsylvania Hotel

 

Als Asha Tammi zurück zu den anderen Frauen ins Hotel Pennyslvania brachte, dachte Bridget, die Rückkehr sollte eigentlich doch fröhlicher sein. Man umarmte sich und Tränen floßen. Jedermann bestätigte Tammi, es sei nicht ihre Schuld gewesen, und nach einer Weile schien es, als glaubte sie es nun selbst. Dann gab es sogar ein wenig Gelächter in der Runde. Als Bridget über die ganze Sache kurz nachdachte, erkannte sie, dass es nicht die Freude war, die in der Runde fehlte, die Freude fehlte in ihr selbst.

Sie war nicht die einzige, die dies bemerkte.

 

„Bist du in Ordnung?“ fragte Maura. Bridget zog nur die Schultern hoch. „Was ist denn?“

„Ich frage mich, ob wir wirklich etwas erreichen konnten bisher.“

„Wir wissen, dass wir unsere Frauen wieder zurück bekommen können.“

„Und das dürften die mittlerweile auch wissen,“ sagte Bridget. „Ich würde mich ja auch besser fühlen, wenn ich nicht das Gefühl hätte, das wir unsere Munition bereits verschossen haben.“

Maura sah sie an. „Aber das war deine Idee, erinnerst du dich?“

„Ja, ich weiß. Ich habe den Vorschlag gemacht, weil ich dachte, wir müssten etwas unternehmen, und nun haben wir etwas unternommen.“ Bridget atmete schwer aus. „Über was ich mir Sorgen mache, ist, was es als nächstes zu tun gibt.“

Maura nahm Bridgets Hand und drückte sie aufmunternd. „Janie wird morgen hier sein, und wir werden sehen, was sie uns mitbringen wird. Vielleicht hat sie ja gute Nachrichten?“

Aber die Nachrichten am nächsten Tag waren eher durchwachsen, als nur gut. Janice hatte das Zimmer kaum betreten und sich nicht einmal setzen können, das wurde sie von allen Seiten mit Fragen bombardiert.

„Hast du einen Weg gefunden, um unsere Leute zurück zu bekommen?“

Janice sah aus, wie sie sich fühlte, sie hatte seit Tagen nicht mehr geschlafen. Sie warf ihre Tasche auf das Bett, seufze und sagte leise: „Nein.“

„Und wann weißt du mehr?“

„Das weiß ich nicht,“ sagte sie. „Wir denken, wir wissen, wie es funktioniert. Wir wissen nur noch nicht, warum. Und das kann noch eine Weile dauern.“…..

…..

„Wirklich, ziemlich….“ Janice verstummte. „Seht mal, diese Kontroll-Kugel scheint auf einer konditionierten Resonanz bzw. Rückmeldung zu basieren. Du tust, was Prof. Sawyer sagt, und als Belohnung fühlst du dich gut. Genau so wie die Pawlowschen Hunde. Die Belohnung ist verknüpft mit sexueller Stimulation. Als wir den PCSN nachbauten, gingen wir davon aus, dass Du alles in deiner Macht stehende versuchen würdest, weg zu kommen von ihr und auf keinen Fall Sex mit ihr zu haben. Es müsste also funktionieren.“

„Und dann gibt es noch etwas,“ ließ sich Tammi vernehmen. „Du hast keine Ahnung, was da oben lost ist. Du glaubst gar nicht, was sie alles tut. Es gibt mittlerweile dutzende von Frauen da, sie kommen und gehen den ganzen Tag lang. Wir mussten im Haus immer nackt bleiben, es war wie eine 24 Stunden Orgie….“

Sie zitterte am ganzen Körper. „Und dann waren da die Dinge, die sie uns tun ließ, an uns und an anderen, es ist krank, ekelerregend und abscheulich. Wir mussten ihr Sex-Spielchen vorführen, und wir waren voll dabei. Wir waren so verwirrt und verblendet im Kopf, dass wir uns sogar darum stritten, wer denn nun all die Perversitäten ausführen sollte, die sie sich ausgedacht hatte. Oh Gott…“

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