John Brooks, Jasmine und Ruby

John Brooks, Jasmine und Ruby

John Brooks, Jasmine und Ruby

Nachdem ich die beiden Frauen verabschiedet hatte, kehrte in meiner Bar erst mal wieder Ruhe ein. Ich wusch mich und wechselte das Hemd, auf dem sich noch Blutflecken von dem einen Betrunkenen befanden. Aber den ganzen Abend musste ich an die beiden Hübschen denken, sie hatten einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen bei mir. Beide waren sehr gut aussehend, aber es war ihre Art, die mich faszinierte, ihre Art, miteinander umzugehen, liebevoll und zart…

Eine Ménage-à-trois mit Folgen

von Jessica Jenas

Jasmine

Ich bin Jasmine Wattmer; und bis ich meine wahre und große Liebe, Ruby Merchant geheiratet hatte, war ich Jasmine Watson, und Ruby heißt nun ebenfalls Wattmer. Wir hatten uns dazu entschlossen, den gleichen Nachnamen zu tragen, da aber keine von uns auch nur entfernt maskulin oder burschikos ist – wir sind beide „Lippenstift-Lesbierinnen“ – wollten wir beide nicht den Namen des anderen adoptieren. Da es in unserem Staat möglich ist, haben wir unsere früheren Namen zusammen schmelzen lassen.

Bis ich etwa 18 bis 20 Jahre alt war, bin ich nur mit Jungs ausgegangen, Ruby sogar noch, bis sie fast 22 war. Das war ok für mich, der Sex mit einigen der Männer war ganz schön und angenehm, aber irgendetwas fehlte mir. Erst auf dem College erkannte ich die Lesbe in mir. Die Jahre zuvor war ich wohl eher bisexuell unterwegs, bevor ich mir eingestehen musste, dass ich offenbar eher Frauen liebte als Männer, und dass ich eben eine Lippenstift-Lesbierin war. Sollten Sie mit diesem Begriff nicht vertraut sein, eine solche Lesbierin ist sehr feminin und genießt Mode, Blumen, Parfüm und Sex in The City, schöne Wäsche und Makeup. Und sie fühlt sich nur hingezogen zu Frauen mit den gleichen Vorlieben, und keinesfalls zu den Mann-Weibern, wenn ich das einmal so formulieren darf.

Für Ruby muss die Entwicklung ähnlich verlaufen sein, wie sie mir später erzählte. Mit 22 wurde ihr klar, dass ihre sexuelle Vorliebe ganz klar auf Frauen fixiert war, und zwar auf solche, wie ich es war. Wir haben uns sofort sehr gut verstanden, und nach unserer ersten Nacht im Bett, in der wir uns stundenlang liebten, war uns schnell klar, dass wir zusammen bleiben wollten. Exklusiv zusammen, man achte auf die Feinheiten…

 

John

Nachdem ich die beiden Frauen verabschiedet hatte, kehrte in meiner Bar erst mal wieder Ruhe ein. Ich wusch mich und wechselte das Hemd, auf dem sich noch Blutflecken von dem einen Betrunkenen befanden. Aber den ganzen Abend musste ich an die beiden Hübschen denken, sie hatten einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen bei mir. Beide waren sehr gut aussehend, aber es war ihre Art, die mich faszinierte, ihre Art, miteinander umzugehen, liebevoll und zart.

Gleichzeitig hatte ich rasch erkennen können, dass beide etwas auf dem Kasten hatten. Sie waren eloquent, charmant und klug, die kurze Präsentation ihrer Geschäftsidee hatte Hand und Fuß, und ich hatte es mit meiner Einladung ernst gemeint.

Sie hatten meine Karte, und ich hoffte inständig, dass sie sich auch wieder melden würden. Ich war mir sicher, etwas für die beiden tun zu können, es schien mir ein lohnendes Investment, keine Frage. Aber nicht minder gut gefiel mir die Vorstellung, beide wiederzusehen und sie vielleicht näher kennen zu lernen. Ich fühlte mich einfach wohl und gut bei dem Gedanken an die beiden Süßen…

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